Betriebsausflug 2016

Am 30. Mai 2016 fand unser alljährlicher Betriebsausflug statt. Heuer sollte die Reise ins Marchland gehen zum Spargelstechen. Das Marchland ist durch sein mildes Klima und seine weiten Flächen ideal geeignet für den Spargelanbau. Für den späteren Nachmittag war ein Abstecher in das Kamptal geplant wo wir uns das Weingut Deim ansehen sollten. Das Weingut ist 1772 in Familien Besitz. Der Betrieb wir ausschließlich von Familienangehörigen bewirtschaftet. Sie besitzen eine Weingartenfläche von 18 ha und haben unter anderem folgende Sorten: Grüner Veltliner, Zweigelt, Riesling,usw.

Im Marchfeld dürften wir uns den Betrieb von Herr Iser ansehen. Zuerst führte Herr Iser uns durch seine Spargelfelder wo wir den Arbeitern beim Spargelstechen zu sehn durften. Jeder Arbeiter hat jeweils 4 Reihen Spargel die er täglich abgeht um den Spargel zu ernten. Die Arbeiter gehen an einem Tag rund 6 km bis Sie alle Spargelreihen nach frischem Spargel durchgesehen haben. Die Spargelfelder sind mit einer dicken Folie bedeck, welche 2 Farben hat die eine Seit ist schwarz und die andere weiß. Die schwarze Seite so erklärte uns Herr Iser ist dann oben wenn es relativ kalt ist, damit die Sonne die Folie erwärmet und somit die Erde warm wird. Wenn es zu warm ist, ist die weiße Seite der Folie oben um die Erde zu kühlen. Dies macht man weil der Spargel nur bei bestimmten Temperaturen ideal wachsen kann. Herr Iser zeigte uns wie man richtig Spargel erntet. Die Arbeiter decken immer ein Stück des Spargelfeldes von der Folie ab, damit Sie an der Erdoberfläche die Spargelköpfe sehn können. Ist ein Spargelkopf an der Erdoberfläche zu sehn so muss der Arbeiter mit 2 Fingern in die Erde stechen um festzustellen zu können ob der Spargel die richtige Länge hat, ist dies der Fall so wird der Spargel unten mit einem speziellen Werkzeug abgestochen. Herr Iser erklärte uns wenn ein Spargelkopf zu sehen ist, ist es wichtig gleich daneben nach zu sehn ob noch ein Spargel zum Ernten wächst. Da der Spargel immer in klein Gruppen wächst. Nach der Spargel Zeit werden die Spargelpflanzen etwa 2m große Sträucher.
Nach dem Spargelfeld ging es noch die Hallen von Herrn Iser wo der Spargel mittels modernster Wasch-, Sortier und Kühlanlagen weiter verarbeitet wird. Auf den Spargelfeldern machen hauptsächlich die Männer die Arbeit da es körperlich sehr anstrengend ist. In den Hallen arbeiten hauptsächlich Frauen die mit Hilfe der Maschinen den Spargel waschen, sortieren, kühlen und auch teilweise schon schälen. Herr Iser sagt uns, dass ein Spargel in etwa. 8 Mal angegriffen wird bis er fertig für den Versand ist. Wir konnten viele neuen Eindrücke und Informationen über den Spargel gewinnen.

Nach dem Mittagessen ging es weiter mit der Besichtigung des Weingutes von Alfred und Markus Deim. Zuerst führte uns Markus auf seine nahe gelegenen Weintrassen. Wo wir einen herrlichen Ausblick über das Kamptal hatten. Er erklärte uns welche Arbeiten auf seinen Weinfeldern im Laufe des Jahres anfallen. Von der richtige Aufzucht der Rebpflanze bis zur richtigen Weinlese. Markus erklärte uns dass seine Familie viel Wert drauf legt, dass die Pflanzen möglichst ohne künstliche Dünnung auskommen. Das heißt, dass die Rebgassen im Frühjahr begrünt werden zb. mit Grasmulchmischungen damit sich eine hohe Nützlingsfauna und- flora entwickeln kann.
Wir fragten uns warum Sie eine Eidechse als Symbol gewählt haben. Markus erzählte uns, dass Sie die Eidechse gewählt haben weil die Eidechsen genau wie der Wein warme sonnige Plätze liebt. Zudem frisst die Eidechse viele Schädlinge und trägt so einen großen Teil der naturnahen Bearbeitung bei.

Nach den Weinterassen führte Markus uns noch in seinen Weinkeller. Wo wir erführen was es mit der Kellerkatze auf sich hat und warum an den Wänden Münzen kleben. Früher sagte man, dass sich die Katzen auf die Weinfässer legen wo der Beste Wein enthalten ist.
Damals, sagte man wenn man eine Münze an die Wand klebt und diese oben haften bleibt so hat man Glück in seinem Leben. Sollte die Münze mal von der Wand fallen so gibt es eine Veränderung in seinem Leben. In Markus Weinkeller kleben noch Münzen die schön mehrere Hundert Jahre alt sind.
Nachdem wir mehre Informationen über den Weinanbau und spezielle über das Weingut Deim sammeln durften, lud Markus uns noch zu sich in seine Weinstube ein wo wir gemeinsam mit Ihm zum krönenden Abschluss des Tages einige seiner Weine Verkosten durften.

Alles in einem war es ein sehr Informativer und sehr schöner Ausflug.

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